Keine Erschwerniszulage für das Tragen einer OP-Maske

Beschäftigte der Reinigungsbranche, die bei der Durchführung der Arbeiten eine sogenannte OP-Maske tragen, haben keinen Anspruch auf einen tariflichen Erschwerniszuschlag. Zu dieser Entscheidung kam das Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg (LAG) in seinem Urteil vom 17.11.2021.

In dem entschiedenen Fall war ein Arbeitnehmer als Reinigungskraft beschäftigt. Auf das Arbeitsverhältnis fand der für allgemeinverbindlich erklärte Rahmentarifvertrag für die gewerblichen Beschäftigten in der Gebäudereinigung (RTV) Anwendung. Dieser sieht bei Arbeiten mit persönlicher Schutzausrüstung, bei denen eine vorgeschriebene Atemschutzmaske verwendet wird, einen Zuschlag von 10 % vor.

Der geforderte Erschwerniszuschlag ist nach Auffassung der LAG-Richter nur zu zahlen, wenn die Atemschutzmaske Teil der persönlichen Schutzausrüstung des Arbeitnehmers ist. Dies ist bei einer OP-Maske nicht der Fall, weil sie – anders als eine FFP2- oder FFP3-Maske – nicht vor allem dem Eigenschutz des Arbeitnehmers, sondern dem Schutz anderer Personen dient.

Hinterlasse ein Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind gekennzeichnet *

WelzenbachHauptniederlassung
Persönlich, zukunftsweisend & digital!
Lohr am Main:
+49 9352 / 8778 20
UNSERE STANDORTEWo Du uns findest
https://www.welzenbach.com/wp-content/uploads/2022/10/ABF9441-scaled.jpg
WürzburgZweigniederlassung
Würzburg:
+49 9352 / 8778 20
LERNE UNS KENNENSocial Media
Möchtest Du Deinen Erfolg steuern?
WelzenbachHauptniederlassung
Persönlich, zukunftsweisend & digital!
UNSERE STANDORTEWo Du uns findest
https://www.welzenbach.com/wp-content/uploads/2022/03/Bildschirmfoto-2022-02-16-um-11.24.47.png
LERNEN WIR UNS KENNENSocial Media
Möchtest Du Deinen Erfolg steuern?

© Welzenbach Wirtschafts- und Steuerberatung. All rights reserved.

© Welzenbach Wirtschafts- und Steuerberatung. All rights reserved.